Das Knie – Stütze, die oft Probleme macht

Das Gelenk in den Beinen gibt uns Halt, ist aber anfällig für Verschleiß und Verletzungen. So beugen Sie vor

von Burkhardt Röper, 08.11.2016

Nicht nur beim Sport ist Beweglichkeit gefragt


Der Knochenaufbau des Knies sieht ganz einfach aus: Das Schienbein (Tibia) trifft auf den Oberschenkel (Femur). Allerdings: Wäre die Anatomie des Knies tatsächlich so simpel, kämen wir keinen Schritt weit. Denn die beiden aufeinandertreffenden Knochen allein wären eine eher wackelige Konstruktion. Im Unterschied zu anderen Gelenken im Körper fehlen ihnen jegliche stützenden Bestandteile.

Dass sich Menschen trotzdem meist ganz gut fortbewegen können, liegt an den zahlreichen anderen Strukturen, die Tibia und Femur umgeben. Erst sie ermöglichen den für den aufrechten Gang nötigen Halt. Zu den wichtigsten Komponenten zählen das Knorpelgewebe, die Menisken und die Bänder.

Eine schlaue Aufgabenteilung, doch das komplexe Gebilde ist anfällig. Das verwundert kaum, gehört das Gelenk im Bein doch zu den am intensivsten beanspruchten des Körpers. Rund 1500-mal pro Tag beugt und streckt sich das Knie. So kommt es, dass es dort bei fast jedem irgendwann einmal zwickt und zwackt. Schon kleinste Verletzungen können das ausgefeilte Zusammenspiel durcheinanderbringen. Manchmal führt das nur zu harmlosen Reizungen, die nach ein, zwei Tagen von alleine verschwinden. Oft steckt jedoch etwas Ernstes hinter den Beschwerden. Betroffene sollten den Gang zum Arzt nicht scheuen. Denn ein lädiertes Knie schränkt nicht nur die Beweglichkeit ein, sondern verursacht mitunter starke Schmerzen.

Es lohnt sich also
, sorgsam mit dem wichtigen Gelenk im Bein umzugehen. In dieser Serie zeigen wir, was Sie selbst tun können und was die Medizin mittlerweile alles parat hält, um das Knie möglichst lange gesund und schmerzfrei zu halten.

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